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Rückblick: SG Hamburg-Nord – TSV Alt Duvenstedt 24:19 (12:12)


„…wenn wir die heute unter 22 Toren halten, dann gewinnen wir hier!!“ – So unser Coach Hensen am vergangenen Wochenende in der Hamburger Tegelsbarg-Halle. Von der Theorie her absolut richtig, denn „nur“ 22 Tore gegen die tempostarken und offensiv deckenden Hamburger ist schon kein schlechtes aber auch kein einfaches Vorhaben!

Woran hat’s gelegen? Am Abschluss! Letztes Jahr waren es eher die spielerischen und vielleicht taktischen Defizite, mit denen wir zu kämpfen hatten – dieses Jahr ist es der Angriff. Vorne pfui, hinten hui, so könnte man das Spiel abkürzen.

Dabei sah es am Anfang gar nicht so schlecht aus: Wir gingen in Führung und konnten uns diese nach einem zwei-Tore-Rückstand dann wieder erarbeiten, die Hamburger wussten nicht, wohin mit dem Ball und freie Anspielstationen gab es auch nur wenige. Das klappt ja auch seit der Vorbereitung sehr gut. Was aber nicht hinhaut, ist die Quote vorne. Die machte uns in der ersten Halbzeit aber nicht die Sorgen.

Halbzeit! Ohne Mafi, mit einem halben Snow, aber einem top aufgelegten Freddy im Tor gelang uns dass, was anfangs keiner so hundertprozentig glaubte – „hier geht was!“ Wir konnten den Hamburgern Paroli bieten und das war gar nicht so schwer. Viel zu sagen hatte Hensen also nicht.

Weiter ging’s, und die nächsten gefühlten 15 Minuten (die Statistik zeigte nachher, dass es leider wirklich 15 Minuten waren – von unserer Seite) fiel kein Tor. Dann schien allerdings der Damm gebrochen: Konter um Konter schossen uns die Hamburger immer weiter ab, ein Aufbäumen war da nicht richtig drin.
Allerdings, und das sei an dieser Stelle zum ca. 14. Mal erwähnt: wir hatten selbst Schuld. Die Chancenverwertung vorne war eine glatte 6, ein weiterer Kollektivausfall, der uns auch dieses Mal das Genick gebrochen hat. Frei vorm Tor in fast doppelter Menge der geworfenen Tore – das reicht einfach nicht. Die Quote lag unter 50% - und damit kann man einfach kein Spiel gewinnen.
Auch wenn die Schiedsrichter sich zum Schluss wenigstens ein kleines Bisschen vom Hamburger Gejohle anstecken ließen, lag der Knackpunkt mal wieder bei uns.

Schade eigentlich – es wäre wirklich mehr drin gewesen. Hamburg-Nord hatte einfach den insgesamt breiteren Kader. Dennoch: wir sind schon gespannt auf das Rückspiel mit einem fitten Mafi und Snow!

Mit St. Pauli erwarten wir nun eine weitere Hamburger Mannschaft, gegen die es kein Vertun mehr geben kann – zwei Punkte müssen her, ob wir wollen oder nicht.



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