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shz.de / Landeszeitung 12.01.2012



AUf dem Weg ins Final Four


Handball: HSG Hohn/Elsdorf steht nach 29:27 über den Oberliga-Rivalen TSV Alt Duvenstedt im Viertelfinale des Landespokals

hohn

Die HSG Hohn/Elsdorf darf weiter auf die Teilnahme am Final Four hoffen, der TSV Alt Duvenstedt muss seine Ambitionen auf einen Start an der Endrunde um den Handball-Landespokal ad acta legen. Im direkten Duell im Achtelfinale bezwang die HSG den Oberliga-Rivalen mit 29:27 (15:11) und steht damit in der Runde der letzten acht Teams. Während HSG-Coach Thies Schmalfeld froh über den Einzug ins Viertelfinale war („Es wäre schon toll, wenn wir uns wieder für das Final Four qualifizieren könnten. Das ist eine interessante Veranstaltung.“) trauerte sein Pendant auf Alt Duvenstedter Seite der verpassten Chance hinterher. „Schade, wir wären gerne dabei gewesen. Nun müssen wir ein Jahr warten, ehe wir wieder die Möglichkeit haben“, meinte Thomas Carstensen.

Ausschlaggebend für die Niederlage der Gäste, die im Punktspiel Mitte November beim 29:26 noch zwei Zähler aus der Werner-Kuhrt-Halle entführt hatten, war deren ungenügende Angriffsleistung. „Wir haben heute ohne Durchschlagskraft im Rückraum gespielt und von den Außenpositionen schwach abgeschlossen“, konstatierte Carstensen. Vor allem das Fehlen von Mathias Fischer machte sich bei den Alt Duvenstedtern bemerkbar. Carstensen: „Seine einfachen Tore von Halblinks haben uns gefehlt. Rubben Hagge war nach dreimonatiger Verletzungspause nicht in der Lage, diese Lücke heute zu schließen.“ Besonders deutlich wurde das Manko des TSV Mitte der ersten Halbzeit. Nach ausgeglichener Anfangsphase (5:5/14.) blieb der TSV zehn Minuten lang ohne Treffer. Mit einem 6:0-Lauf zog die HSG Hohn/Elsdorf auf 11:5 davon. „Das war mitentscheidend für den weiteren Spielverlauf. Wir mussten permanent einem Rückstand hinterherlaufen“, so Carstensen. Zwar konnte sein Team den Abstand zum Gegner sukzessive verkürzen und kam über 15:11 (30.), 17:14 (36.) und 19:17 (46.) beim 25:24 (55.) bis auf einen Treffer heran. Doch der Ausgleich wollte den Gästen nicht gelingen. Zum einen hatte HSG-Keeper Per Hansen etwas dagegen, der mit zahlreichen Paraden zum besten Akteur auf dem Parkett avancierte, zum anderen wuchs in der Schlussphase Tobias Müller über sich hinaus. Vier der letzten sechs Hohner Tore gingen auf das Konto des HSG-Youngsters, darunter auch der entscheidende in Unterzahl 25 Sekunden vor dem Abpfiff zum 29:27. „Tobias hat in der Schlussphase bei seinen Würfen viel Mut gezeigt“, lobte Coach Thies Schmalfeld, der aber in einer „geschlossenen Mannschaftsleistung“ den Grundstein zum Erfolg sah. „Mit Blick auf das Punktspiel am Freitag habe ich heute viel gewechselt. Jeder hat seine Einsatzzeiten bekommen und sie genutzt. Das war gut.“
Für die nächste Pokalrunde wünscht sich der HSG-Coach nun ein machbares Los. „Am besten wäre ein Spiel gegen Landesligist Niebüll. Und wenn schon ein Drittligist, dann bitte Altenholz zu Hause.“


Joachim Hobke

HSG Hohn/Elsdorf: Hansen (1.-60.), Bendixen (bei zwei 7m) - Kuhrt, Thöming (6), Möller (6), Asbahr, Oeltjen (3), Hohnsbehn (6/1), Seehase, Müller (6), T. Petersen (1), Gosch (1).
TSV Alt Duvenstedt: Koch (1.-30.), Klapdor (31.-60.) - Frahm (4), Froese, Schwarz (4), Eichstedt (8/3), Palkus (1), Voß (1), Höpfner (5), Koslowski (4), Schroedter, Hagge.
SR: Dybowski/Skrzypczak (Rendsburg/Fockbek).



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