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Hallenzeitung 21.01.2012



Rückblick: Dithmarschen LH - TSV Alt Duvenstedt 34:27 am 14.01.2012


Neues Jahr, neues Glück! Wobei ein Fragezeichen passender wäre. Die gezeigte Leistung am vergangenen Wochenende im Derby gegen die „Dithschies“ war dann doch sehr durchwachsen.

Wir starteten dieses Jahr bereits gegen die HSG Hohn/Elsdorf im Pokal am 10. Januar. Dieses Spiel ging schlussendlich verloren, wir konnten noch nicht an vergangene Leistungen anknüpfen und zu viele technische Fehler gingen wie die verworfenen Großchancen ebenfalls in die Bilanz ein. Allerdings eben negativ.

Wir hatten gehofft, dass das Pokalderby ein guter Auftakt sei, um wieder die Kurve zu kriegen.
Anfangs gelang uns das auch gegen die Kobs-Truppe recht gut, zumal Spielmacher und Kapitän Thies Schrum verletzt fehlte. Damit mussten die Dithmarscher im Abwehrzentrum und auf der Spielmacherposition variieren.

Mithalten? Kein Problem, jedenfalls solange, wie wir konzentriert und ruhig unseren Stiefel runterspielten. Auch wenn die Gegner regelmäßig in Führung waren, war nicht von Beginn an Hopfen und Malz verloren – solche Spiele gab es in dieser Spielzeit auch schon, dieses sollte keines davon sein.

Nach erfolgreichen 20 absolvierten Minuten kam dann ein kleiner Bruch: Wir waren nicht in der Lage, unser Überzahlspiel vernünftig aufzuziehen und im Gegenzug die eigenen Unterzahlphasen zu gestalten. Zu einfach weggeworfene Bälle und technische Fehler sorgten für erhebliche Probleme.

Bis zur Halbzeit sollten wir uns mit 17:14 doch wacker schlagen und konnten zumindest halb zufrieden in die Kabine gehen. Hier war die Marschrichtung allerdings klar: 17 Gegentreffer sind zu viel!  Also hieß es, mehr Abwehrarbeit, sicherer aus der Abwehr heraus spielen und vor allem die einfachen Tore durch die schnellen Außen zu verhindern.

Das sollte uns aber alles andere als gelingen. Der Zahn war sehr schnell gezogen. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte sollte bei uns so rein gar nichts mehr und bei den Gastgebern fast alles klappen. Bezeichnend hierfür war nicht zuletzt die Tatsache, dass wir ein Spiel 6 gegen 4 aus unserer Sicht über zwei Minuten nur mit 1:1 Toren beenden konnten.

Positives gibt es dann doch von diesem Spiel nicht vieles zu berichten, allerdings gestaltete sich das auch durchaus schwierig. Die Köpfe hingen nach den letzten möglichen Chancen ab der 40. Minute recht tief, sodass es zunehmend schwieriger wurde, sich zu motivieren.

Die technischen Fehler und Fehlwürfe sorgten für den Rest. Aufgrund der Tatsache, dass die Dithmarscher vor Abpfiff einige Großchancen leichtfertig ausließen war der einzige Grund dafür, dass die Partie mit uns mit sieben Toren verloren ging – sonst wäre es sicherlich deutlicher geworden.

Wir schauen nach vorne und freuen uns auf das erste Heimspiel gegen die SG Hamburg-Nord, welches wir sicher erfolgreicher gestalten! An dieser Stelle sei noch den Fans gedankt, welche uns in die „Hölle West“ begleitet haben!



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