Interner Rückblick 30.01.2012
Was tun, wenn's brennt?
Rückblick auf das mit 26:22 verlorene Spiel beim PC St. Pauli am 28.01.2012
Ganz so drastisch ist die Lage ja nun noch nicht - dennoch: Wir hätten gut daran getan, am Wochenende zu gewinnen. Gegen den Liga-Neuling St. Pauli taten wir uns im Hinspiel schon recht schwer, doch mit Handball hatte das insgesamt präsentierte in Hamburg weniger zu tun.
Das galt nicht nur für unsere Leistung, sondern auch für die der Paulianer - einzig die Schiedsrichter erwischten einen soliden Tag. Im Angriff sollte bei uns überhaupt nichts laufen, die Außenpositionen wie der Kreis blieben nahezu ohne Torerfolg. Wenn nun von 6 Positionen die Hälfte mit nicht ausreichender Quote wegfällt, bleibt rechnerisch nicht mehr viel nach. So sollte sich das Spiel dann auch darstellen: Über einen 5:1 Rückstand, der kurz aufgeholt werden konnte (6:4) gelang es uns bis zur Halbzeit (15:9) nicht zu egalisieren. Gründe dafür: eine schwache Abwehr aber vor allem unzählige technische Fehler bei mindestens genauso vielen Fehlwürfen.
In Halbzeit zwei lag dann die Hoffnung auf der 5:1 Abwehr, die kurzzeitig zur 4:2 umformiert wurde - mit mäßigem Erfolg. Die Gegner zogen einfach weg - 5,6,7 Tore: Hier war nichts zu holen. Zwar gelang uns zum Ende der Partie noch durch einigermaßen gelungenen Kampf, das Ergebnis etwas zu schönen, trotzdem stand am Ende der Partie ein 26:22 aus Sicht der Gastgeber zu buche.
Fazit? Nunja, wenn in den Köpfen schon verankert ist, dass man nur schlecht spielen kann, weil die Backe fehlt und gleichzeitig noch Unstimmigkeiten en masse in der Abwehr vorkommen, kann eigentlich nichts Gutes dabei rauskommen.
Zwei für uns verlorene Zähler im Abstiegskampf - wenn man nach "unten" guckt, muss man kein Hellseher sein, dass schon die nächste Niederlage das Abrutschen auf einen sehr viel schlechteren Tabellenplatz bedeuten könnte...
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