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Jugend

shz.de / Landeszeitung 13.01.2012


Landesliga Männer: Der Druck auf die Rendsburger Teams nimmt zu

rendsburg

In der Handball-Landesliga Mitte der Männer geht es für drei der vier Mannschaften aus dem Rendsburger Umland im neuen Jahr gleich um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Die größten Sorgen hat derzeit die HSG Hamdorf/Breiholz – und ausgerechnet jetzt geht es zum Tabellenführer Wellingdorfer TV (Sonnabend, 19 Uhr). Nicht minder einfach ist die Aufgabe für den TSV Alt Duvenstedt II (8.), der im Duell der Oberliga-Reserveteams die SG Wift II (4.) zu Gast hat (Sonnabend, 19 Uhr). Auf dem Papier die einfachste Aufgabe hat der TSV Owschlag (10.) vor der Brust. Das Team von Trainer Andreas Eckner muss beim Mitkonkurrenten im Kampf gegen den Abstieg, dem MTV Herzhorn II (9.), antreten (Sonnabend, 16.30 Uhr). Lediglich die HSG Hohn/Elsdorf II (5.) muss sich derzeit keine Sorgen um den Klassenerhalt machen. Dennoch will das Team von Trainer Axel Timmermann bei Aufsteiger Kieler MTV (3.) am Sonnabend (19.30 Uhr) zwei Punkte einfahren, um an den Spitzenmannschaften dran zu bleiben.


MTV Herzhorn II – TSV Owschlag (Sbd., 16.30 Uhr)

„Für uns ist es das erste von einer ganzen Reihe von Schlüsselspielen“, ordnet Owschlags Trainer Andreas Eckner das Spiel beim Tabellennachbarn MTV Herzhorn II als überaus wichtig ein. Das Hinspiel gewann der TSV Owschlag mit 33:31. „Herzhorn hat das Team mit reaktivierten Spielern verstärkt“, erwartet Eckner am Sonnabend aber eine ganz andere Mannschaft als noch im Hinspiel, da auch den Steinburgern das „Wasser bis zum Hals steht. Für uns ist klar. Wir müssen gewinnen, wenn wir unten heraus wollen.“ In Herzhorn kann der Owschlager Coach bis auf Peter Rudolph seine stärkste Besetzung aufs Feld schicken.


TSV Alt Duvenstedt II – SG WIFT II (Sbd, 19 Uhr)

Die Tabellensituation beim TSV Alt Duvenstedt II ist zwar noch nicht ganz so prekär wie in Owschlag, doch eine Niederlage würde dem Team von Hendrik Heinicke auch nicht gut zu Gesicht stehen. „Im Hinspiel in Neumünster lief es gar nicht gut bei uns. Ich hoffe, dass sich das nicht in eigener Halle wiederholt“, erinnert sich Heinicke nicht unbedingt gerne an die 20:24-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen. Seine Mannschaft weiß um die Wichtigkeit der Partie. Sie wird sich also voll in die Aufgabe hineinknien. Personell hat Heinicke, anders als noch vor Monatsfrist, keine Probleme und kann seine stärkste Besetzung aufbieten.


Wellingdorfer TV – HSG Hamdorf/Breiholz (Sbd, 19 Uhr)

Das Schlusslicht kann ohne großen Druck in das Spiel beim Tabellenführer gehen. „Wir haben das Hinspiel deutlich 30:44 verloren. Deshalb erwartet niemand von uns einen Sieg“, ist die Konstellation, so sieht es HSG-Betreuer Sönke Kolb, deshalb ideal. Der Gastgeber, der sich den Wiederaufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga auf die Fahnen geschrieben hat, steht nach seinen beiden Niederlagen deshalb unter einem besonderen Druck. Kolb: „Vielleicht ist es ein Vorteil für uns und wir können ähnlich wie der SV Mönkeberg den Wellingdorfer TV überraschen.“ Viel wird nach den Worten des HSG-Betreuers davon abhängen, „wie wir in der Abwehr zu Werke gehen und ob es uns endlich gelingt, die Chancen vorne optimal zu nutzen.“


Kieler MTV – HSG Hohn/Elsdorf II (Sbd., 19.30 Uhr,)

Für die HSG Hohn/Elsdorf II geht es beim Kieler MTV nicht nur darum, vorne weiter mitzumischen, das Team von Axel Timmermann hat auch noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Damals unterlag die HSG Hohn/Elsdorf II zu Hause mit 25:26. „Wir müssen zwar auf Julian Hansen verzichten, doch Fabian Stolley ist endlich wieder mit dabei“, hat Stolley, so war von Axel Timmermann zu hören, dem Team an allen Ecken und Enden gefehlt. Vor dem Aufsteiger aus Kiel hat die HSG Respekt. „Der Kieler MTV ist optimal gestartet und hat durchaus Chancen auf den Aufstieg“, weiß auch Axel Timmermann, dass sein Team eine ganz starke Leistung zeigen muss, wenn aus Kiel die Punkte mitgebracht werden sollen.

bel



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