shz.de / Landeszeitung 14.09.2011
Alt Duvenstedt setzt das Glanzlicht
rendsburg
Für die drei Rendsburger Teams war es ein erfolgreiches Wochenende in der Handball-Kreisoberliga der Frauen. Drei Spiele, drei Siege lautete die Bilanz. Das Glanzlicht setzte dabei der TSV Alt Duvenstedt mit dem 28:25 (15:12)-Erfolg beim selbst ernannten Titelfavoriten SG Bordesholm/Brügge. Die HSG 91 Nortorf mit einem 34:21 (21:9) über die Bramstedter TS und die HSG Schülp/Westerrönfeld mit dem 21:12 (11:7) über die HSG Horst/Kiebitzreihe machten ihre Auftaktniederlagen vergessen und kämpften sich ins Mittelfeld vor.
SG Bordesholm/Brügge – TSV Alt Duvenstedt 25:28 (12:15)
Auch wenn bei den Gastgebern einige Leistungsträgerinnen fehlten, so brachte die SG Bordesholm/Brügge doch viel Qualität auf das Parkett. Besonders von Sabine Koepsell ging viel Gefahr aus. So war der TSV Alt Duvenstedt gezwungen, mannbezogen 5:1 zu decken. Das eröffnete den Gastgeberinnen aber Lücken, die diese nutzten. Dennoch konnte Alt Duvenstedt vor der Pause eine Führung herausspielen und ein 15:12 mit in die Kabine nehmen. Der bessere Start der Duvenstedterinnen in die zweite Halbzeit, der die Führung auf sechs Tore anwachsen ließ, brachte die Vorentscheidung, auch wenn der Gastgeber noch ein wenig aufkam.
Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Puhan (7), Schröder (5), Petz (3), Sell (3), Ramm (3), C. Brauer (3), I. Brauer (3) und Hansen (1).
HSG 91 Nortorf – Bramstedter TS 34:21 (21:9)
Die Gastgeberinnen hatten die Bramstedter TS von Beginn an durch eine konzentrierte Abwehrarbeit sicher im Griff. Die aggressive Deckung zwang die Gäste zu Fehlern, die von der HSG 91 durch Gegenstöße über die erste und zweite Welle bestraft wurden. Bis zur Pause spielte sich die HSG 91 regelrecht in einen Rausch und zog auf 21:9 uneinholbar davon. „Leider haben wir im zweiten Spielabschnitt nicht mehr so aufmerksam gearbeitet“, bemängelte HSG 91-Trainer Lars Ohmsen. So war die BTS nach dem Wiederanpfiff ein fast gleichwertiger Gegner. Am deutlichen Sieg der Nortorferinnen änderte das aber nichts.
Tore für die HSG 91 Nortorf: Reese (8), Albrecht (7), K. Fock (7), Liedtke (4), Hoffmann, Voss, Soeth und Trede (je 2).
HSG Schülp/Westerrönfeld – HSG Horst/Kiebitzreihe II
21:12 (11:7)
Schülp/Westerrönfeld, noch ohne Trainer, konnte kurzfristig Dany Jüschke für die Betreuung bei diesem Spiel gewinnen. „Er hat uns super eingestellt“, lobte HSG-Spielerin Carola Sievers. Aus einer starken Abwehr heraus zog die HSG Schülp/Westerrönfeld konsequent ihr Spiel auf. Schon nach 20 Minuten hieß es 9:3 für die Gastgeberinnen, die dann aber ein wenig abbauten. Die HSG kam mit neuem Elan aus der Kabine zurück. Wie schon in der Anfangsphase bestimmte Schülp/Westerrönfeld wieder das Geschehen und setzte sich auf 15:9 (40.) ab. Gestärkt durch die klare Führung hielt die HSG das Niveau. Am Ende stand dann ein sicherer 21:12-Erfolg zu Buche.
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Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld: Krysik (7), Sievers (4), Wallmann-Sievers (3), Schlegel (3), Sienknecht und Wakulat (je 2).

Die Lücke genutz: Bordesholms Jaana Wilhelms (lila Trikot) lässt gleich drei Alt Duvenstedterinnen stehen. Am Ende durften aber die Gäste jubeln. Mit 28:25 gewann der TSV beim selbst ernannten Meisterschaftsfavoriten.
Foto: sell
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