shz.de / Landeszeitung 16.11.2011
KOL der Frauen: TSV Alt Duvenstedt nach 29:23 im Spitzenspiel nun allein vorne
Rendsburg
Mit dem deutlichen 29:23 (19:11)-Sieg beim Verfolger Münsterdorfer SV II hat der TSV Alt Duvenstedt seine Vormachtstellung in der Handball-Kreisoberliga der Frauen untermauert und führt die Tabelle mit deutlichem Vorsprung nun alleine an. Einen Erfolg hatte sich auch die HSG Schülp/Westerrönfeld gewünscht, doch das Heimspiel gegen die HSG 91 Nortorf ging mit 20:26 (9:12) schließlich recht klar verloren. Glück hatte die HSG Schülp/Westerrönfeld, dass sich keiner von den Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt durchsetzen konnten, so dass sich die aktuelle Situation nicht verändert hat.
Münsterdorfer SV II – TSV Alt Duvenstedt 23:29 (11:19)
Durch eine exzellente Abwehrarbeit legte der TSV Alt Duvenstedt den Grundstein zum Erfolg, der sich schon zur Pause abzeichnete. Nach zehn Minuten führte der TSV schon mit 7:1. „Leider haben wir in der Folgezeit zu viele Chancen ausgelassen, um dem Tabellenzweiten schon frühzeitig die Lust auf eine Aufholjagd zu nehmen“, erwies sich die Maßnahme von Trainer Stefan Brauer, Christiane Schröder und Britta Müller aus der A-Jugend mitzunehmen, als genau richtig gegen die 6:0-Abwehr der Gastgeberinnen. Bis zur Pause war Alt Duvenstedt auf 19:11 einteilt. Münsterdorf überraschte den TSV nach dem Wechsel mit einer doppelten Manndeckung. Das verunsicherte die Gäste ein wenig. Nach einer kurzen Umgewöhnungsphase aber hatte sich das Team auch darauf eingestellt und brachte den Sieg sicher über die Zeit.
Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Müller (8), Schröder (6), Puhan (5), C. Brauer (4), G. Selk (2), Hansen (2), D. Selk und I. Brauer (je 1).
HSG Schülp/Westerrönfeld – HSG 91 Nortorf 20:26 (9:12)
Die Gastgeberinnen hatten sich mehr von diesem Spiel erhofft. Der Gast aus Nortorf bestimmte lange Zeit das Geschehen, konnte sich aber zunächst nicht entscheidend absetzen. So blieb es bis zur 50. Minute eine Partie, deren Ausgang ungewiss war. Selina Wallmann-Sievers, die Schülp/Westerrönfeld coachte, zog beim 18:19 die grüne Karte und nahm eine Auszeit. „Wir haben die Chance genutzt und unsere 3:2:1-Deckung auf 6:0 umgestellt“, überraschte HSG 91-Trainer Lars Ohmsen die Gastgeberinnen danach mit dem entscheidenden taktischen Schachzug. Die HSG Schülp/Westerrönfeld kam damit überhaupt nicht zurecht, leistete sich technische Fehler, die Nortorf nutzte, um innerhalb weniger Minuten auf 24:19 (58.) vorentscheidend wegzuziehen.
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Tore für HSG Schülp/Westerrönfeld: Sievers (8), Krysik (3), Schlegel (2), Bielfeldt (2), Wakulat (2), Sienknecht, Storm und Böhm (je 1).
Tore für HSG 91 Nortorf: Reese (7), K. Fock (6), Soeth (5), Albrecht (3), Hoffmann (/2), N. Fock, Wittmaack und Sievers (je 1).
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