shz.de / Landeszeitung 23.11.2011
FC Torpedo 76 Neumünster - TSV Alt Duvenstedt 18:24 am 20.11..2011
Auch der FC Torpedo kann Alt Duvenstedt nicht stoppen
rendsburg
Weiter auf Erfolgskurs ist der TSV Alt Duvenstedt in der Handball-Kreisoberliga der Frauen. Der ungeschlagene Spitzenreiter setzte sich mit 24:18 (9:11) beim FC Torpedo Neumünster durch. Nicht so gut lief es für die HSG Schülp/Westerrönfeld. Bei der SG Bordesholm/Brügge gab es mit 15:26 (9:12) eine deutliche Niederlage.
FC Torpedo Neumünster – TSV Alt Duvenstedt 18:24 (11:9)
„Gegen die körperlich robuste 6:0-Deckung der Gastgeberinnen hatten wir kein richtiges Mittel. Dass es am Ende zum Sieg reichte, lag an unserer besseren Kondition und dem breiter aufgestellten Kader“, resümierte Alt Duvenstedts Trainer Stephan Brauer, der sich ein wenig über das „sehr unsportliche Publikum“ in Neumünster ärgerte. In der ersten Halbzeit bestimmte der Gastgeber das Geschehen und ging mit einer 11:9-Führung in die Kabinen. „Das hatten wir uns durch unser ständiges Lamentieren selbst zuzuschreiben“, meinte Brauer, der seine Spielerinnen in der Pause aufforderte, sich auf das Spiel zu konzentrieren. Das setzten die Alt Duvenstedterinnen um, glichen aus und gingen mit fünf Toren in Führung. Der TSV hatte nun die Oberhand, verschenkte aber zu viele Chancen. Erst als FC Torpedo konditionell abbaute, war die Partie entschieden.
Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Hansen (5), C. Brauer (5), Müller (4), Puhan (3), Schröder (2), Peetz (2), Rathmann (2) und Sell (1).
SG Bordesholm/Brügge – HSG Schülp/Westerrönfeld 26:15 (12:9)
„Es ist wie verhext. Wir können eine Zeit lang mithalten, dann verlieren wir völlig den Faden“, sagte HSG-Spielerin Carola Sievers, die das Gefühl hatte, als sei ihr Team ab Mitte der zweiten Halbzeit nicht mehr mit dem Kopf beim Spiel. Als Bordesholm nach dem 14:13 das Tempo anzog, hatte die HSG nichts mehr entgegenzusetzen. Sievers: „Wir haben in den letzten 20 Minuten nur noch zwei Tore erzielt.“
bel
Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld: Sievers (7/5), Sienknecht (2), Krysik (2), Wallmann-Sievers, Schlegel, Schlesinger und Storm (je 1).
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