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Jugend

shz.de / Landeszeitung 14.12.2011



KOL der Frauen: Auch Wankendorf kann den TSV Alt Duvenstedt nicht stoppen


Rendsburg

Auch der Landesliga-Absteiger TSV Wankendorf konnte den TSV Alt Duvenstedt nicht stoppen. Der souveräne Tabellenführer der Handball-Kreisoberliga der Frauen setzte sich in Wankendorf souverän mit 36:18 (18:10) durch und feierte den zehnten Sieg im zehnten Spiel. Nicht so gut lief der Spieltag für die HSG 91 Nortorf und die HSG Schülp/Westerrönfeld. Die HSG 91 Nortorf musste in eigener Halle gegen den Tabellenzweiten Münsterdorfer SV II mit 19:25 (11:13) ebenso eine Niederlage hinnehmen wie die HSG Schülp/Westerrönfeld. Die war beim bisherigen Tabellennachbarn TS Schenefeld zu Gast und kehrte mit einer 18:28 (9:9)-Pleite im Gepäck zurück. Damit bleibt der Aufsteiger als Tabellenvorletzter weiter in akuter Abstiegsgefahr.


TSV Wankendorf – TSV Alt Duvenstedt 18:36 (10:18)

Der TSV Wankendorf hatte sich viel vorgenommen und viele Fans mobilisiert, doch nützen sollte es ihm letztlich nichts. Die Duvenstedter 5:1-Deckung griff nach dem 4:4 (10.). „Fand danach der Ball einmal den Weg in unser Tor, beantworteten wir den Abschluss schnell über die schnelle Mitte und eine sichere Vollstreckerin Eileen Puhan“, berichtete Alt Duvenstedts Trainer Stefan Brauer, dessen Team mit dem 18:10 zur Pause den Grundstein für den Sieg gelegt hatte. Nach dem Seitenwechsel machte der TSV Alt Duvenstedt weiter Druck. Dabei zeichnete sich besonders der Rückraum mit den A-Jugendspielerinnen aus. „Christiane Schröder und Britta Müller haben unsere verletzungsbedingten Ausfälle gut kompensiert“, lobte Brauer die Nachwuchsakteure, die zusammen 22 Tore erzielten.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Müller (14), Schröder (8), Puhan (8), Hansen (2), Sell (2), I. Brauer (1) und C. Brauer (1).


HSG 91 Nortorf – Münsterdorfer SV II 19:26 (11:13)

Nur eine Halbzeit lang konnte die HSG 91 die Partie offen gestalten. Dann machten sich die „Englischen Wochen“ bemerkbar. Die Nortorferinnen bestritten bereits ihr fünftes Spiel innerhalb von 14 Tagen. Dennoch konnte das Team von Trainer Lars Ohmsen nach dem 11:13 zur Pause auch noch eine doppelte Unterzahl zu Beginn der zweiten Halbzeit unbeschadet wegstecken. Als dann die Kräfte schwanden, setzte sich der Gast auf 18:13 ab. Ohmsen nahm eine Auszeit und motivierte sein Team neu. Mit Erfolg: Die Nortorferinnen konnten den Rückstand noch einmal auf 18:20 verkürzen, dann aber war das Pulver endgültig verschossen. Der Tabellenzweite aus Münsterdorf setzte sich innerhalb der letzten zehn Minuten auf 26:19 ab.
Tore für die HSG 91 Nortorf: K. Fock (5), Reese (5), Ebbesen (4), Soeth (2), Sievers, Wittmaack und Spieker (je 1).


TS Schenefeld – HSG Schülp/W’feld 28:18 (9:9)

„Es ist wie verhext. Wir halten eine Halbzeit lang mit, brechen dann regelmäßig ein und verlieren die Partie“, ist die HSG, so glaubt Spielerin Carola Sievers, nun endgültig im Tabellenkeller angekommen. Dabei legte Schülp/Westerrönfeld mit dem 8:2 (14.) einen tollen Start hin, leistete sich dann aber technische Fehler und baute den Gastgeber regelrecht auf. Die TS kämpfte sich auf 9:9 heran. Auch nach dem Wechsel ging die HSG noch einmal mit 10:9 in Führung, doch dann war es wieder einmal vorbei. Sievers: „Wir produzieren vorne technische Fehler, verlieren den Ball und werden vom Gegner dann überrannt.“ Die TS nutzte die Schwächen der Gäste gnadenlos aus und setzte sich über 18:12 auf 28:18 ab.

bel

Tore für die HSG Schülp/W’feld: Krysik (6/3), Sievers (5/2), Schlegel (3/1), Wallmann-Sievers, Sienknecht, Wakulat und Bielfeldt (je 1).



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