shz.de / Landeszeitung 25.01.2012
Weder Verletzungen noch Kollmar/Neuendorf können den TSV Alt DUvenstedt stoppen
rendsburg
Sieg Nummer 13 für den TSV Alt Duvenstedt in der Handball-Kreisoberliga der Frauen: Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle kam der verlustpunktfreie Spitzenreiter bei der SG Kollmar/Neuendorf zu einem 26:23 (16:14)-Erfolg und baute seine Tabellenführung aus, denn Verfolger Münsterdorfer SV II musste sich mit einem 19:19-Unentschieden bei der TS Schenefeld begnügen. Grund zur Freude hatte auch die HSG 91 Nortorf. Das Team von Coach Lars Ohmsen, der in der kommenden Serie den Oberligisten TSV Wattenbek trainieren wird, gewann das Nachbarschaftsduell gegen den TSV Wankendorf deutlich mit 25:18 (14:8). Auch wenn es am Ende 18:18 (9:10) gegen den Tabellendritten TSV Kremperheide hieß, kam bei der abstiegsbedrohten HSG Schülp/Westerrönfeld nicht so recht Freude auf. Denn erst zehn Sekunden vor dem Abpfiff gelang den Gästen ein glückliches Unentschieden.
Kollmar/Neuendorf – TSV Alt Duvenstedt
23:26 (14:16)
Der TSV Alt Duvenstedt war nur mit neun Spielerinnen angereist. „Wobei Christiane Schröder noch weitgehend geschont wurde“, berichtete Duvenstedts Trainer Stefan Brauer. So trat sein Team ohne etatmäßigen Rückraum an. Es sollte aber auch noch schlimmer für den Tabellenführer kommen. Torfrau Tanja Stegmann verletzte sich am Rücken und musste durch Feldspielerin Eileen Puhan ersetzt werden. „Die verblieben Spielerinnen ließen sich auch dadurch nicht schocken und erkämpften ein 16:14 zur Pause“, lobte Brauer. Im zweiten Spielabschnitt blieb es eng, da der TSV reihenweise beste Chancen, darunter auch sechs Siebenmeter ausließ. Dennoch behaupteten die Alt Duvenstedterinnen ihren Zwei-Tore-Vorsprung (20:18/25:23). In der Schlussviertelstunde kehrte Tanja Stegmann wieder ins Tor zurück und half mit, den Sieg einzufahren.
Tore für den TSV Alt Duvenstedt: Schröder (8/4), Hansen (5), Rathmann (4), Sell (3), C. Brauer (3/1), I. Brauer (1), S. Brauer (1) und Puhan (1).
HSG 91 Nortorf – TSV Wankendorf
25:18 (14:8)
Die HSG 91 Nortorf wollte Wankendorf von Beginn an mit einer offensiven Abwehr zu überhasteten Aktionen zwingen. Die Rechnung ging auf. Wankendorf machte Fehler, die die HSG 91 postwendend bestrafte. „Wir haben uns bis zur 24. Minute auf 12:6 absetzen können“, war diese Führung, so sagte Trainer Lars Ohmsen, die Grundlage zum Erfolg. Beim Seitenwechsel hieß es 14:8. Die Gäste verkürzten nach Wiederanpfiff zwar auf 12:14, doch die HSG 91 fand wieder in die Erfolgsspur zurück. „Als wir uns wieder von 16:14 auf 22:15 absetzen konnten, war das Spiel entschieden“, freute sich Ohmsen.
Tore für die HSG 91 Nortorf: Reese (8), Sehr (3), K. Fock (3), Söth (3), Schneider (3), Voss (3) und Wittmaack (2).
HSG Schülp/W’feld – TSV Kremperheide
18:18 (9:10)
„Ein Unentschieden gegen den Tabellendritten ist nicht schlecht. Sieht man aber den Spielverlauf, so ist es mehr ein verlorener als ein gewonnener Punkt“, war HSG-Spielerin Selina Wallmann-Sievers am Ende ein wenig traurig. Über weite Strecken der Begegnung bestimmte die HSG das Geschehen. Erst kurz vor dem Seitenwechsel, als sich bei der HSG Fehler einschlichen, ging der Gast mit 10:9 in Führung. Die HSG holte sich aber gleich nach dem Wechsel die Führung zurück. Am Ende wurde es dann doch noch einmal spannend, da es die HSG versäumte, ihre Chancen, darunter vier Siebenmeter, zu nutzen. Zehn Sekunden vor dem Ende bekam Kremperheide beim 18:17 einen Siebenmeter zugesprochen, den die Gäste sicher zum 18:18 verwandelten.
bel
Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld: Krysik (7/4), Wallmann-Sievers (4/2), Bielfeldt (3), Storm (3) und Schlesinger (1).
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